Auftragsbestand auf Rekordhoch, doch die deutsche Wirtschaft wächst nur mühsam. Hohe Steuern, Energiekosten und die Konkurrenz aus China stellen das traditionelle Modell Deutschlands als Industrienation auf die Probe.
Ein Bericht des Centre for European Reform weist darauf hin, dass China auf neue Weise das deutsche Industriesystem herausfordert. Die deutsche Fertigungsindustrie verliert in den Kernbereichen Automobil, Maschinenbau und Chemie gleichzeitig den chinesischen Markt, Drittmärkte und den heimischen Markt, während die politische Reaktion aus Berlin weiterhin zögerlich ist. Dieser Artikel analysiert aus der Perspektive der deutschen Industrie die tieferen Ursachen, Auswirkungen und zukünftigen Entwicklungen dieses strukturellen Schocks.
Die deutsche Industrie steht vor einem strukturellen Nachfrageschock aus China, aber ihre politische Reaktion bleibt langsam. Dieser Artikel analysiert, wie der China-Schock 2.0 die deutsche Kernindustrie bedroht und welche strategische Antwort Europa benötigt.
Ein Bericht zeigt, dass der deutsche Markt für Lieferkettenmanagement mit einer Wachstumsrate von 9,6 % den globalen Markt übertrifft. Dahinter stehen die tiefgreifenden Treiber Industrie 4.0, Nachhaltigkeitsvorschriften und der Bedarf an Resilienz in der Lieferkette.
Dieser Artikel basiert auf der Expertenanalyse des HCSS und untersucht eingehend die Handelsdilemmata, mit denen die deutsche Industrie am Vorabend des EU-Gipfels im Handel mit China konfrontiert ist. Im Mittelpunkt steht die Analyse der strukturellen Gründe, warum Kernindustrien wie Automobil, Maschinenbau und Chemie von Überschüssen zu Defiziten übergegangen sind, sowie Deutschlands Zwickmühle zwischen Industrieinteressen und politischem Druck. Darüber hinaus werden die langfristigen Auswirkungen auf die europäische Industriepolitik und die globale Wettbewerbslandschaft im verarbeitenden Gewerbe bewertet.
Eine eingehende Analyse der Auswirkungen des chinesischen Wettbewerbs auf das Handelsdefizit der deutschen Kernindustrien sowie des strategischen Dilemmas, dem sich Deutschland auf dem EU-Gipfel gegenübersieht, und der künftigen Ausrichtung der Industrie.
Deutschlands stolze Kernindustrien – Automobil, Maschinenbau und Chemie – rutschen gemeinsam in ein Handelsdefizit. Während der EU-Gipfel über die Handelspolitik gegenüber China berät, verharrt Berlin in strategischer Unentschlossenheit. Dieser Analyseartikel beleuchtet aus der Perspektive des deutschen Industriesystems die tieferen Ursachen und künftigen Auswirkungen dieses strukturellen Wendepunkts.
Die deutsche Industrie steht vor der zweiten Welle des chinesischen Exportdrucks. Dieser Artikel basiert auf dem CER-Politikbriefing, analysiert die tiefgreifenden Ursachen der deutschen Industriekrise und weist darauf hin, dass die deutsche Politik den Hauptwiderspruch falsch eingeschätzt hat – von Energiepreisen und Bürokratie hin zu einem strukturellen Exportnachfrageschock – und warnt, dass das deutsche Fertigungssystem, falls es sich nicht aktiv anpasst, in Zukunft einen noch schwereren Preis zahlen wird.
Im zweiten Quartal 2026 wechselte TK Elevator für 29,4 Milliarden Euro den Besitzer. Transaktionen wie die Übernahme von Volkswagen Everllence durch Bain Capital zeigen, dass die deutsche Industrie eine tiefgreifende Kapitalrestrukturierung durchläuft. Dieser Artikel analysiert die Bedeutung dieser Transaktionen für die Zukunft der deutschen Industrie aus der Perspektive der industriellen Wettbewerbsfähigkeit.
Wie wirkt sich die globale wirtschaftliche Unsicherheit auf die deutsche Industrie aus? Der neueste Wochenbericht von Deloitte zeigt wichtige Trends und analysiert die strategischen Wege der deutschen Fertigungsindustrie in Zeiten nachlassender Nachfrage, Kostendrucks und grüner Transformation.
Der deutsche Markt für analoge Sensoren wächst stabil, angetrieben durch Industrie 4.0 und die Energiewende, wobei sich die hochpreisigen Nischensegmente besonders hervorheben. Dies spiegelt den entscheidenden Weg wider, wie die deutsche Fertigungsindustrie im Zeitalter der Digitalisierung und Automatisierung ihre Wettbewerbsfähigkeit bewahrt.
Der deutsche verarbeitende Gewerbe-PMI lag im Juni bei 50,3 – eine anhaltende Expansion bei nachlassender Dynamik. Dieser Artikel interpretiert die industrielle Logik hinter den Daten aus der Perspektive des deutschen Industriesystems, analysiert Veränderungen in der Lieferkette, Kosten, Beschäftigung und globalen Wettbewerbsfähigkeit und untersucht die langfristigen Transformationspfade der deutschen Industrie.
Die Volkswagen-Gruppe kündigt den Abbau von 100.000 Stellen und die Schließung von drei Werken an, was die tiefgreifende strukturelle Krise der deutschen Automobilindustrie unter dem Druck der Elektrifizierung, der Kosten und des globalen Wettbewerbs widerspiegelt. Dieser Artikel analysiert die langfristigen Auswirkungen dieses Wandels auf das deutsche Fertigungssystem aus der Perspektive der industriellen Wettbewerbsfähigkeit.
Das gebündelte Beschaffungsmodell des chinesischen Textilclusters in Shengze zeigt, wie durch kollektive Koordination technische Standardisierung und Produktionsflexibilität erreicht werden können. Dies stellt eine tiefgreifende Herausforderung für die deutschen Fertigungscluster dar, die durch versteckte Champions und dezentrale Innovationen gekennzeichnet sind, und weist auch darauf hin, dass Industrie 4.0 eine digitale Zusammenarbeit auf Clusterebene erfordert.
Von der Umsatzsteigerung pflanzlicher Lebensmittel in Deutschland zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Lebensmittelindustrie, technologischen Innovation und Bioökonomie-Strategie sowie deren Auswirkungen auf die europäische Wertschöpfungskette.
Auf Grundlage der S&P Global PMI-Daten ist das verarbeitende Gewerbe in Deutschland im Mai nahezu zum Stillstand gekommen, wobei neue Aufträge, Exportnachfrage und Beschäftigung gleichzeitig unter Druck gerieten. Dieser Artikel analysiert aus der Perspektive des deutschen Industriesystems, wie sich diese Veränderung auf Kostendruck, geopolitische Unsicherheit und die Anfälligkeit der Lieferketten zurückführen lässt, und beurteilt ihre langfristige Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie.
Europäische Unternehmen vertiefen ihr Engagement in der chinesischen Produktion weiterhin vor dem Hintergrund des „De-Risking“, was zeigt, dass sich der Hauptfokus des globalen Wettbewerbs in der Produktion von einer bloßen geopolitischen Streuung hin zu Effizienz, Automatisierung und Lieferkettenkoordination verschiebt. Für die deutsche Industrie ist dies nicht einfach eine Frage der Verlagerung oder Abhängigkeit, sondern ein Signal für eine Neubewertung des Fertigungssystems.